Über uns

Wir sind Tobi und Teresa und möchten für ein Jahr, im Rahmen des weltwärts-Programms des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ein Jahr in sozialen Projekten in Sucre, Bolivien arbeiten.

Teresa: 
Ich bin 19 Jahre alt und habe 2015 mein Abitur gemacht.

Bei der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen habe ich bereits viele Erfahrungen machen dürfen. In der Sektion Neuland des Deutschen Alpen Vereins leitete ich eine Gruppe für Kinder. Wir führten Erlebnispädagogische Aktivitäten in der Natur, z.B. klettern oder das Unterschlupf im Wald bauen durch.  Des Weiteren bin ich seit mehreren Jahren als Skilehrerin aktiv.
Diese Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bereitet mir sehr viel Spaß und ermöglicht mir gute Begegnungen. An diesen will ich in Bolivien anknüpfen. Auch gibt das Freiwilligenjahr in Bolivien mir die Möglichkeit, eine fremde Kultur kennenzulernen und durch den gegenseitigen Austausch mit den Menschen dort eine neue Perspektive sowie Erfahrungen zu gewinnen. 

Der Name des Projektes, in dem ich tätig sein werde, ist CEMVA.

Hinter CEMVA steht: „Centro Educativo Multifuncional Villa Armonía“. Dies lässt sich grob mit “Multifunktionales Zentrum für Bildung Villa Armonía” übersetzen. 
Karen Hochmann (eine Auswanderin und Deutsch-Professorin in Sucre) gründete 1994 dieses Projekt.
CEMVA widmet sich mit verschiedenen sozialen Einrichtungen der Verbesserung der Lebensbedingungen und Perspektiven der quechuasprachigen Migrantenbevölkerung vom Land, in Sucres Stadtrandviertel „Villa Armonía“. Die arme Bevölkerung erhofft sich durch Schulen und Möglichkeiten der Beruflichen Bildung (Pull-Faktoren für Urbanisierung) eine bessere Zukunft für ihre Kinder.


Das CEMVA-Programm beinhaltet:

  • Erwachsenen-Fortbildung, auch Alphabetisierung
  • Gesundheits- Vor- und Fürsorge
  • Unterstützung der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen
  • technische Ausbildung
  • Rechtsberatung
  • Sozialarbeit
  • Sportförderung
  • Freiwilligenarbeit

weitere Informationen unter www.cemva-sucre.org


Tobi:
  
Ich heiße Tobias, bin 21 Jahre alt und habe 2015 mein Abitur an der BOS gemacht. Nun bin ich für ein Jahr in Bolivien um dort mit Unterstützung des Bolivianischen Kinderhilfswerks, im Rahmen des „weltwärts“ Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in dem Kinderheim "Hogar Sucre" in Sucre zu arbeiten.
Von der Arbeit in Bolivien erhoffe ich mir eine andere Kultur kennen zu lernen und somit auch eine gewisse Horizonterweiterung. Außerdem möchte ich meine Spanischkenntnisse weiter ausbauen und ein kleines Stück dazu beitragen, dass die Kinder und Jugendlichen in Bolivien, dem ärmsten Land Südamerikas, eine Chance auf einen bessere Zukunft haben, auch wenn sie ohne ihre Eltern aufwachsen. Entwicklungspolitik empfinde ich für sehr wichtig und in Südamerika kann ich mir mein eigenes Bild dazu machen.

Zum Kinderheim:

Der "Hogar Sucre" ist ein Kinderheim für Jungen, das in der Stadt Sucre liegt. Es wird von staatlicher Seite geleitet und unterstützt. Dazu gehören auch noch eine kleine Bäckerei und eine Metallwerkstatt. Viele Dinge sind jedoch leider in einem bedauerlichen Zustand, bei starkem Regen tritt schon mal Wasser in die Gebäude ein.

Viele der Jungs haben noch Familienmitglieder, die sich aber entweder nicht in der Lage sehen, diese aufzuziehen, oder denen das Sorgerecht aufgrund von Misshandlung, etc. entzogen wurde. Derzeit leben ca. 25 Jungen zwischen 5 und 17 Jahre im Kinderheim. Ich werde die Kinder bei ihren Hausaufgaben betreuen und auch bei allen sonstigen Aufgaben die im Kinderheim anfallen mit helfen.

Weitere Informationen zum Kinderheim finden sie hier.

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