Sonntag, 15. Mai 2016

Ein Wochenende in Villa Tunari

Das erste Wochenende im Mai verbrachte ich gemeisam mit einer anderen Freiwilligen aus Sucre und einem Freund aus Cochabamba in Villa Tunari.
Eingentlich wollten wir den Nationalpark Toro Toro besuchen, doch die Agentur hatte leider keine Plätze mehr für uns. Deshalb entschieden wir spontan in das vier Stunden entfehrnte kleine Dörfchen Villa Tunari zu fahren. Die Region, in dem das Dorf liegt, nennt sich Chapare und ist auch bekannt als bedeutenstes Anbaugebiet der Kokapflanze in Bolivien. Die Fahrt dorhin war schon ein Erlebniss, denn es ging durch verschiedene Vegetationszonen bis auf ca. 200 Meter Höhe hinab. Als wir ankammen suchten wir uns ein Hostel und machten uns auf zum nahegelegnen Park "El Jungle". Dort gibt es mehrer Schauckeln von verschiedener Höhe, von drei über fünf, acht und 14 Meter bis zur höchsten von 18 Metern. Zuerst mussten wir diese wackeligen Höhen erklimmen um uns dann auf den Schauckeln herunterschwingen zu können.
Am nächsten Tag fuhren wir in den Nationalpark "La hormiga"- Die Ameise. Dort konnten wir einen bunten Papageien und einen Tukan sowie viele andere Tiere und Pflanzen des Regenwaldes bestaunen. Leider ging es danach wieder zurück nach Cochabamba und für mich noch am selben Tag weiter Richtung Sucre.