Montag, 6. Juni 2016

Ein Wochenende auf dem Campo

Am letzten Maifreitag traf ich mich mit Lea in der Früh an der Parada Ravelo um nach Chataquila zu fahren. Dieser kleine Ort liegt ca. eine Stunde ausserhalb von Sucre in den Bergen. Nahe der Kapelle führt ein von den Inkas gepflasterter Weg hinab ins Tal. Unten angekommen ging es weiter am Rio Ravelo entlang bis wir beinahe die Brücke zum Pfad nach Maragua verpasst hätten. Laut Beschreibung gibt es einen einfach zu findenden Pfad nach Maragua...den wir nicht fanden. Also entschlossen wir uns dem Fluss weiter zu folgen. Dies gelang uns bis wir auf einen kleinen Wasserfall stießen, um den es auf den ersten Blick keinen Weg herum gab. Deshalb kletterten wir einen rutschigen Hang hinauf um den Wasserfall zu überwinden. Oben angekommen fanden wir einen kleinen Pfad. Diesem folgten wir bis wir zu einem kleinen Hof kamen. Den Bewohner fanden wir einige Meter enfernt mit seinen Tieren. Zwar sprach er nur Quetschua, dennoch verstanden wir das wir dem Fluss bis Maragua folgen mussten. Kurz danach fanden wir ein optimale Stelle am Fluss für unser Zelt und richteten uns für die Nacht ein. Am nächsten Morgen ging es weiter den Fluss entlang bis wir über mehrer beeindruckend große Wasserfälle (um die es einen kleinen Pfand gab) Maragua erreichten. Das kleine Dorf liegt in einem Krater und wirkt wie aus einem andereren Jahrhundert. Wir kauften Wasser und Brot bei einer jungen Cholita und liesen uns den weiteren Weg nach Potolo erklären. Eine breite Forststraße führte uns erst aus dem Krater herraus und dann weiter durch beeindruckende Landschaften. Leider erreichten wir Potolo nicht und mussten deshalb noch einem im Zelt schlafen.
Gegen Mittag des nächsten Tages erreichten wir das Dorf und fanden kurze Zeit später einen Transport nach Sucre.

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