Dienstag, 24. November 2015

Lluaja

Zu jedem Essen, Suppe und Segundo, essen (ich denke) fast jeder Bolivianer eine rötlich, sehr schafe Sauce, Llajua.
kleine scharfe Paprika
Und so funktioniert das Ganze:

2-3 Tomaten
3-4 kleine, sehr scharfe Paprika (ich weis nicht, ob es die Gleichen wie in Bolivien aucg in Deutschland gibt)
ein bisschen Wasser
Salz 
Zwiebeln
einen Mixer

Zuerst werden die Tomaten und die scharfen Paprika in kleine Stücke geschnitten. Dabei kann man die Kerne der Paprika mitessen oder nicht. Die Stücke werden nun, zusammen mit ein bisschen Wasser, im Mixer sehr fein püriert. Danach salzen und eine klein geschnittene Zwiebel hinzufügen und das Ganze ist fertig. Llajua kann zu Allem, was ein bisschen schärfe verträgt gegessen werden.

Guten Appetit!

Was hat sich nach fast drei Monaten geändert??

Mittlerweile sind schon fast drei Monate vergangen und es hat sich währenddessen einiges geändert.
Ich arbeite nun nicht mehr nur in Alegria, sondern auch in der Küche der Casa del Nino A und im Centro Juvenil C.
In der Küche habe ich seit Anfang Oktober einen Tag in der Woche gearbeitet. Leider fällt es mir schwer den Frauen zu helfen, da sie sich meist auf Quechua unterhalten und ich deshalb nichts verstehe. Außerdem können sie mir nicht direkt sagen was ich tun soll, weshalb ich mich ihnen fast in den Weg stellen muss, um etwas machen zu können. Einige Male habe ich den ganzen Vormittag Erbsen, Bohnen oder Kartoffeln geschält. Trotzdem ist es interessant den Frauen beim Kochen zuzuschauen. Die bolivianische Küche funktioniert doch anders als die Deutsche.
Ob sie besser ist??- Ich persönlich finde nicht.
Das Centro Juvenil C ist eines von drei Jugendzentren im CEMVA. Jeden Tag kommen am Nachmittag bis zu 20 Kinder und Jugendliche um Hausaufgaben zu machen oder miteinander zu spielen. Ich helfe den Kindern wo ich kann und das macht mir von allen Aufgaben, die ich hier im CEMVA habe, am meisten Spaß. Auch habe ich das Gefühl den Kindern direkt zu helfen, denn oft können ihre Eltern aufgrund von mangelnder Schulbildung das nicht.