Dienstag, 18. August 2015

Machu Picchu


Im Gegensatz zu unserer einsamen Wanderung nach Choquequirao machten wir uns nun im vollen Touristenprogramm auf nach Machu Picchu. Am Morgen fuhren wir mit dem Zug drei Stunden nach Aguas Calientes um dort mit dem Bus nach Machu Picchu zu fahren. Endlich angekommen schwommen wir mit tausenden anderen Touristen durch die Anlage. Unser Guide erklärte uns die Bedeutung der einzelnen Bauwerke, die Bautechniken der Inkas und zeigte uns die besten Plätze um Fotos zu machen. Nach 2,5h war die Führung beendet und es ging zurück ins Hotel nach Aguas Calientes.

Cuzco und unsere Wanderung nach Choquequirao

Mit dem Flugzeug ging es von Arequipa nach Cuzco, dem wörtlichen Nabel der Inka-Welt. Hier heisst es alle Wege führen nach Cuzco. Gemeinsam mit unserer Stadtführerin besuchten wir "Coricancha", eine der wichtigsten Tempelanlagen der Inkas, welche zur damaligen Zeit reichlich mit Gold und Silber verziert war. Die Anlage beinhaltet z.B. einen Tempel der Sonne, des Mondes und des Regenbogens. Danach ging es weiter in die Kathedrale am Hauptplatz. Besonders beeindruckend war das Gemälde des peruanischen Abendmahls, auf dem es typische Speisen wie das Meerschweinchen und Kartoffeln zu sehen gab. Im Anschluss fuhren wir zur Inkafestung "Sacsayhuamán". 
Am nächsten Tag begann um sechs Uhr die Fahrt nach Cachora, wo die Wanderung nach Choquequirao begann. Die nächsten vier Tage wurden wir von vier Packpferden, einem Notfallpferd, einem Koch, zwei Menschen für die Pferde und unserem Guide begleitet. Zunächst ging es ca. 1.500 hm hinab zum Fluss und anschliessend 600hm berauf zu unserem Camp "Santa Rosa". Nach einer erholsamen Nacht im Zelt bestritten wir die letzten 900hm nach Choquequirao. Die Anlage erstreckt sich beinahe über den ganzen Berg wobei ein Grossteil noch nicht freigelegt ist. Ausser uns waren an diesem Tag nur noch zwei andere Touristen dort, was den Aufenthalt sehr angenehm machte. Um ganz Choquequirao zu besichtigen benötigten wir den ganzen Nachmittag und mussten viele Höhenmeter auf und ab gehen. Ein besonderes Highlight war der Sonnenuntergang, da wir die Sonne von Choquequirao aus, hinter den umliegenden Bergen, langsam verschwinden sehen konnten. Mit Stirnlampen ging es zurück zum Camp. Der dritte Tag war anstrengend, denn nun mussten wir die 1500hm bei sengender Hitze und Moskitos zwischen Kakteen wieder aufsteigen. Am nächsten Tag ging es zurück nach Cuzco nachdem wir in warmen Quellwasser gebadet hatten. 


Arequipa und unsere Wanderung im Colca Canyon

In Arequipa kamen wir um ca. ein Uhr in der Nacht an, weshalb die Nacht sehr kurz war. Am nächsten Tag erkundeten wir Arequipa und entdeckten die Schönheiten der auf ca. 2.300 Meter Höhe liegenden Stadt zwischen den drei Bergen "Misti", "Chachani" und "Picchu Picchu". Der Fluss "Chilli" -was auf Quetschua kalt bedeutet- beschert der Stadt grüne Anbauflächen zwischen den Häusern. Nahe dem "Plaza de Armas" finden sich die Hauptsehenwürdigkeiten, die wir besuchten. Das Kloster Santa Catalina mit seinen roten und blauen Gassen, die Iglesia de la Compañía, die ein gutes Beispiel für den Mestizenbaustil darstellt und das am 15. August stattfindende 475 Jahresfest der Stadt, welches bereits seit unserem Aufenthalt gefeiert wurde.


Am nächsten Tag ging es um sechs Uhr in der Früh auf ins Colca Tal. Der Canyon ist einer der tiefsten der Welt. Gemeinsam mit unserem Guide fuhren wir erst fünf Stunden mit dem Auto teilweise über Schotterpisten und auf bis zu 4.900 Meter hohe Pässe. Endlich angekommen und gestärkt nach einem Lunch stiegen wir 1.000 Meter zum "Río Colca" ab. Kurz bevor wir unsere Unterkunft erreichten, trafen wir eine 72 Jahre alte Dame, die den selben Weg in kürzerer Zeit als wir gegangen war. Ausgeruht wanderten wir am nächsten Morgen weiter Richtung "Oase". Auf dem Weg dort hin, zeigte uns unser Guide heimische Früchte, wie "Granadilla" eine süsse Passionsfrucht, "Chirimoya" und eine kiwiähnliche Kaktusfrucht, die sauer schmeckt. Des Weiteren lernten wir Cochinilla, ein Insekt das seit jeher als roter Farbstoff verwendet wird und den Pefferbaum "Molle", dessen zeriebene Blätter als Insektenschutz wirken, kennen. Auf unserer Fahrt zurück nach Arequipa sahen wir einen Kondor, einige Meter neben der Strasse bei seinem Frühstück, eine Kuh.



Dienstag, 11. August 2015

Paracas und unser Flug über die Nazca Linien

Seit unserer Zeit in Lima sind nun schon über 3.000 Höhenmeter
vergangen. Zuerst ging es mit dem Bus nach Paracas.

Dort besichtigten wir die Ballestas Inseln. Mit einem kleinen Boot ging es zu den Felsen wo
Seelöwen, Humbold Pinguine, Peruanische Bugies und Pelikane ihr Zuhause
haben. Da die Inseln auch als kleine Galapagos Inseln bezeichnet werden,
war ich vom Gestank der Vögel und den kargen Felsen etwas überrascht.
Trotzdem war es sehr interessant.



Am selben Tag fuhren wir mit dem Bus weitere vier Stunden nach Naszca um die berühmten Naszca Linien der Incas in der Wüste zu besichtigen. Besonders interessant war eine kleine Einführung am Vorabend, bei der wir Saturn durch ein Teleskop betrachten konnten. Auch wurde die Schwirigkeiten, die Leben in einer Wüste mit sich bringt deutlich: manche Familien haben  nur eine Stunde Wasser am Tag. Eine bedeutende
Der Kolibri
Persönlichkeit fur Naszca ist die deutsche Maria Reiche. Sie erforschte 40 Jahre lang die Linien von Naszca und stellt dabei die Theorie auf: die Inkas verbanden die Linien und Formen mit den Sternen, der Sonne und dem Mond. Am nachsten Tag konnten wir nach langem Warten endlich unseren Überflug antreten - wirklich nichts für Menschen, denen schnell schlecht wird. Für den Rest des Tages waren wir 11 Stunden im Bus nach Arequipa.
Fortsetzung folgt.



Dienstag, 4. August 2015

Unsere ersten Tage in Peru

Nun endlich kommt der erste Eintrag aus Suedamerika (wo auf dieser Tastatur ist das ue???). Wie ihr merkt ist hier vieles anders als in Deutschland. Lima ist eine riesen Stadt. -- wie ein groser Ameisenhaufen, in dem ich nicht Autofahren will.
Lima und der Smog

Impressionen aus Lima
Unsere ersten Stunden hier waren alles andere als angenehm. Der Flieger ist um halb sechs in der Frueh gelandet, bis wir unseren Guide Christian getroffen haben war es halb sieben. Jetzt ging es darum unsere Taschen abzugeben, da diese von Lima nach Puno geschickt werden sollten. Dabei handelte es sich um zwei Gepäkstücke mit Utensilien zum Bergsteigen und zwei Koffer von mir und Tobi fuer unser Freiwilligenjahr. Ich hatte angenommen, dass wir die Gepäkstücke einfach abgeben und dann ins Hotel fahren können. Dem war nicht so. Erst nach drei Stunden in der Kälte warten konnten wir ins Hotel fahren, denn die Taschen wurden streng auf Drogen etc. kontrolliert. Nach diesem etwas holprigen Start konnten wir uns, Gott sei Dank, im Hotel ausruhen.
Am Nachmittag hat uns ein anderer Guide  abgeholt. Wir sind in ein Inkamuseum gefahren. Dort gab es Regale voller Keramiken. Da den Inkas die Schrift noch nicht bekannt war haben sie Personen und Handlungen ihres Lebens in Form von Keramiken festgehalten. Danach durften wir Pisco Sour probieren. Das ist ein Brandwein aus Peru, der mit Eiweis und Zitrone gemischt wird -- sehr lecker. Am Abend waren wir im "Parque de las Aguas". Es gibt dort eine Vielzahl verschiedener Brunnen, z.B konnte man durch einen Tunnel aus rot beleuchteten Wasserfontänen hindurchgehen (Der Park hält den Weltrekord für die meisten Brunnen).
Am nächsten Tag haben wir eine Stadtführung gemacht und uns die Sehenwürdigkeiten der Stadt angeschaut. Auch den Smog und den Verkehr kann man durchaus als Sehenswürdigkeit betrachten. Zum Mittagessen waren wir in einem Fischrestaurant, im "punto picante". Das Essen schmeckt anders und ich weis noch nicht ob ichs mag :)
Heute geht´s mit dem Bus weiter.
Fortsetzung folgt ...